Wohnverbund 5/6

Im Haupthaus des St. Joseph-Heims erhalten 23 Menschen mit unterschiedlichen Behinderungsformen Maßnahmen der Eingliederungshilfe. Die Wohngruppen 5 und 6 sind hier zu einem Wohnverbund zusammengefasst und werden über 24 Stunden von einem  multiprofessionellen Team aus pädagogischem und pflegerischem Fachpersonal betreut. 

Die Wohngruppe 5 bietet ein barrierefreies Wohnangebot für 12 Menschen mit geistigen Behinderungen, bei denen der Erhalt von Alltagsfertigkeiten auch mit hohem Hilfebedarf im Vordergrund steht. Im Haupthaus der Einrichtung an der Spiekersstr. 40 wird gerade älteren Bewohnern mit Orientierungsproblemen und teilweise hohem sozialen Integrationsbedarf ein passendes Wohnumfeld geboten, dass sowohl Gemeinschaft und Gruppengefühl als auch Rückzugmöglichkeiten bietet. In der Wohngruppen arbeitet ein multiprofessionelles Team aus pädagogischem und pflegerischem Fachpersonal, das durch FSJ´ler, Praktikanten und Schüler der unterschiedlichsten Fachrichtungen ergänzt wird

Im Erdgeschoss des Haupthauses bietet die Wohngruppe 6 ein barrierefreies Zuhausse für 11 Bewohner mit geistigen Behinderungen und Mehrfach- bzw. Doppeldiagnosen. Das Zusammenspiel von pädagogischen, pflegerischen und therapeutischen Maßnahmen ist ein besonderes Merkmal dieser Wohngruppe. Wir fördern die Ressourcen der Bewohner unter Berücksichtigung ihrer Individualität und ihren Möglichkeiten, ebenso Angehörigenarbeit ist ein fester Bestandteil des Gruppenalltags.

Die besonderen Betreuungsziele beider Wohngruppen sehen wie folgt aus:

  • Sicherung der individuellen Basisversorgung und Training elementarer Alltagsfertigkeiten (Nahrungsaufnahme, Waschen, Toilettenbenutzung, Aufstehen/ Zu-Bett-Gehen, Baden/Duschen, Ankleiden/Ausziehen)
  • Umsetzung der Ziele aus der individuellen Hilfeplanung
  • Sicherstellung einer Tag-/Nacht-, Tages-, Wochen- und Jahresstrukturierung
  • Schaffung/Erhalt eines zweiten Lebensraumes(Tagesstruktur) und Hilfen bei der Freizeitgestaltung
  • Gewährleistung einer guten medizinischen und pflegerischen Versorgung
  • Erhalt und Förderung von Kompetenzen bei der Selbstversorgung/alltäglichen Lebensführung
  • Entwicklung und Erhalt sozialer Beziehungen in der Wohngruppe und im unmittelbaren Nahbereich
  • Kommunikationsförderung
  • Wiedererlangung bzw. Förderung von Mobilität
  • Abbau bzw. Minderung der Antriebslosigkeit
  • Entwicklung von Konflikt- und Kritikfähigkeit