Interessenvertreter für angehende Helfer behinderter Menschen gewählt: St. Vincenz-Berufskolleg mit neuer Schülersprecherin und Stellvertreterin

Am St. Vincenz-Berufskolleg gewählt (v.l.): Vertrauenslehrer Frank Stieger, Schülersprecherin Verena Schulz, stellvertretende Schülersprecherin Sabrina Röhrs.

Ahlen. Angehende Helfer behinderter Menschen, die in Ahlen ausgebildet werden, haben ihre Interessenvertreterinnen neu gewählt: Verena Schulz ist neue Schülersprecherin des St. Vincenz-Berufskollegs, Sabrina Röhrs ihre Stellvertreterin. Das Duo vertritt im laufenden Schuljahr die Interessen von künftigen Heilerziehungspflegern und Sozialassistenten mit Schwerpunkt Heilerziehung. Diese spezialisierten Fachkräfte im Sozial- und Gesundheitswesen arbeiten mit behinderten Menschen.

Als Vertrauenslehrer wurde Frank Stieger bestätigt. Er wurde, wie auch die Schülersprecherinnen, von den Klassensprechern und deren Stellvertretern bei der ersten Sitzung des Schülerrates gewählt.

Heilerziehungspfleger werden in Ahlen in Vollzeitlehrgängen – diese bestehen aus zwei Jahren überwiegend schulischer Ausbildung und einem einjährigen Berufspraktikum – und in berufsbegleitender Form ausgebildet. Außerdem wird eine zweijährige Ausbildung zum Sozialassistenten mit Schwerpunkt Heilerziehung angeboten. Informationen bei: St. Vincenz-Berufskolleg, Robert-Koch-Straße 41, 59227 Ahlen, Tel. 02382/ 858-225, E-Mail: hep-schule(at)st-vincenz-gesellschaft.de.

Spielturnier der Heilerziehungspflege: „Dabei sein ist alles“ - Premiere am St. Vincenz-Berufskolleg bringt Klassen untereinander in Kontakt

Eine ganze Reihe sportlicher Disziplinen galt es rund um das Schulgebäude an der Robert-Koch-Straße abzuarbeiten.

Ahlen. Frisbee-Scheiben durch Reifen werfen, Seilspringen im Team, Biathlon mit Sandsäckchen – das waren einige der Disziplinen bei den „Heilerziehungspflege-Spielen“, die jetzt erstmals am St. Vincenz-Berufskolleg stattfanden: eine Premiere und zugleich eine spielerisch-sportliche Herausforderung kurz vor Beginn der Herbstferien.

Allerdings ging es nicht nur darum, bei athletischer Betätigung höher, schneller und weiter zu kommen. „Vor dem Hintergrund, dass unsere Schüler für die Begleitung von Menschen mit Behinderung ausgebildet werden, hatten die Spiele auch einen inklusiven Anspruch“, so Schulleiterin Renate Knobel. Die angehenden Fachkräfte für Behindertenhilfe sollten an den einzelnen Stationen insbesondere das Motto „Dabei sein ist alles“ erleben können. Ganz nebenbei brachten die Spiele auch Schüler der verschiedenen Klassen und Ausbildungsformen miteinander in Kontakt – etwa beim Basketball-Zielwerfen und beim Rundlauf, beim Präzisionswerfen von Tischtennisbällen oder beim Boccia, das ebenfalls zu den Disziplinen zählte.

Das Kennenlernen setzte sich bei der Siegerehrung mit gemeinsamem Essen fort, wo sich kulinarische Beiträge aller Klassen zu einem sehr vielfältigen Buffet zusammenfügten. Der Pokal für die beste Gemeinschaftsleistung bei den Heilerziehungspflege-Spielen ging an die neue Unterstufe. Übergeben wurde die Trophäe von den Lehrern Beate Driewer und Frank Stieger, die das Turnier mit Unterstützung des gesamten Kollegiums vorbereitet hatten. 

Das St. Vincenz-Berufskolleg bildet Heilerziehungspfleger und Sozialassistenten mit Schwerpunkt Heilerziehung aus, beides spezialisierte Fachkräfte in der Behindertenhilfe. Informationen bei: St. Vincenz-Berufskolleg, Robert-Koch-Straße 41, 59227 Ahlen, Tel. 02382/ 858-225, E-Mail: hep-schule@st-vincenz-gesellschaft.de.

Neueste Entwicklungen in der Behindertenhilfe im Blick: Angehende Heilerziehungspfleger und Sozialassistenten aus Ahlen besuchen Fachmesse „Reha-Care“ in Düsseldorf

Gruppenbild vor dem Messe-Eingang: Angehende Heilerziehungspfleger und Sozialassistenten aus Ahlen informierten sich bei der „Reha-Care“ über Neues aus der Behindertenhilfe.

Ahlen. Die Messe „Reha-Care“ in Düsseldorf ist unter Fachleuten als europaweit bedeutendste Infobörse und Marktplatz rund um Hilfsmittel und Dienstleistungen für Menschen mit Behinderung, Pflegebedarf, chronischen Krankheiten und im Alter bekannt. Die gesamte Schüler- und Lehrerschaft des St. Vincenz-Berufskollegs Ahlen hat sich kürzlich auf den Weg in die Rheinmetropole gemacht, um dort neueste Entwicklungen in der Behindertenhilfe kennenzulernen.

Die über 100 Teilnehmer starke Gruppe aus Ahlen informierte sich bei der Fachmesse über Hilfen und Erkenntnisse für ein selbstbestimmtes Leben. „Präsentiert wurde eine enorme Vielfalt an Entwicklungen und Neuheiten“, so Schulleiterin Renate Knobel, die gemeinsam mit ihren Kolleginnen und Kollegen die Gruppe begleitete. Unter den 780 Ausstellern aus 39 Ländern, die innovative Produkte und Dienstleistungen vorstellten, Beratungsleistungen anboten und aktuelle behinderten- und gesundheitspolitische Fragen aufgriffen, waren auch zahlreiche Verbände und Organisationen aus Selbsthilfe und Sozialwirtschaft. Zur viertägigen Messe unter dem Motto „Selbstbestimmt leben“ kamen insgesamt etwa 39.000 Besucher.

Die Teilnehmer aus allen Klassen des Ahlener Berufskollegs haben viele Anregungen für eigene Projektarbeiten mit nach Hause genommen. „Wir sind gut informiert und beraten worden und haben viele neue kreative Ideen“, so die Schulleiterin. Das St. Vincenz-Berufskolleg bildet Heilerziehungspfleger sowie Sozialassistenten mit Schwerpunkt Heilerziehung aus, beides spezialisierte Fachkräfte in der Behindertenhilfe. Informationen bei: St. Vincenz-Berufskolleg, Robert-Koch-Straße 41, 59227 Ahlen, Tel. 02382/ 858-225, E-Mail: hep-schule(at)st-vincenz-gesellschaft.de

In den Sommerferien Ergebnisse ausgewertet: Schüler des St. Vincenz-Berufskollegs ermittelten Bewohnerzufriedenheit in Behinderteneinrichtungen

Bewohnerbefragung 1: Die angehenden Heilerziehungspflegerinnen Maren Schliephake, Theresa Tombrink und Larena Wolff (v.l.) unterstützen Johannes Dildrop (r.) beim Ausfüllen des Fragebogens zur Bewohnerzufriedenheit.

Ahlen. „Wie zufrieden sind Sie mit Ihrer Wohnsituation? Wie zufrieden mit der Verpflegung, wie zufrieden mit den Freizeitangeboten?“ Die Meinung der Bewohner zum Leben in den Behinderteneinrichtungen der St. Vincenz-Gesellschaft wurde bei einer Befragung jetzt systematisch ermittelt – in den Häusern St. Vinzenz am Stadtpark Ahlen, St. Marien am Voßbach Enniger, St. Joseph-Heim Neubeckum und in sämtlichen angegliederten Außenwohngruppen.

Dabei hatte jeder Teilnehmer die Möglichkeit, einen Erhebungsbogen mit zehn Leitfragen auszufüllen, die teils aus mehreren Einzelfragen bestehen. Diese sind durchgängig in „leichter Sprache“ verfasst und zumeist mit Piktogrammen illustriert. „So entspricht es dem Behindertengleichstellungsgesetz und damit gewährleisten wir, dass Menschen mit einer geistigen oder psychischen Behinderung Informationen und Fragen leicht verstehen können“, sagt Daniel Baum. Der Qualitätsbeauftragte in der St. Vincenz-Gesellschaft hatte die Befragung gemeinsam mit seinen Kolleginnen Anja Noppeney und Marion Hesse initiiert.

Konkret umgesetzt wurde das Projekt von angehenden Heilerziehungspflegern des St. Vincenz-Berufskollegs Ahlen: Die künftigen Fachkräfte für Behindertenhilfe hatten sich zunächst gemeinsam mit ihren Lehrern Julia Ritter und Frank Stieger im Unterricht mit den Grundzügen der „leichten Sprache“ befasst und erörtert, wie eine solche Befragung angelegt sein sollte. Anschließend entwickelte die Klasse einen Fragebogen, der nach einem ersten praktischen Pre-Test in einer Außenwohngruppe nochmals überarbeitet wurde.

„Kurz vor den Sommerferien sind die Studierenden an drei Nachmittagen jeweils in die drei Einrichtungen gefahren und haben vor Ort individuell die Bewohner befragt“, berichtet Schulleiterin Renate Knobel. Auf Wunsch gab es Hilfestellung beim Ausfüllen der Fragebögen – unter Wahrung der Anonymität der Befragung. Die entstandenen Daten haben zwei Schülerinnen der Klasse im Rahmen eines Minijobs in den Sommerferien für die St. Vincenz-Gesellschaft ausgewertet. „Jetzt sind wir sehr gespannt auf die Ergebnisse, die zeitnah am Beginn des neuen Schuljahres präsentiert werden“, so die Schulleiterin. 

Stellenausschreibung


„Klein, aber fein!“

 

Wir sind eine Privatschule mit begrenzter Schülerzahl und überschaubarem Kollegium. Wir bilden ausschließlich für die Begleitung von Menschen mit Behinderung aus. Unser Berufskolleg bietet die Bildungsgänge Berufsfachschule Sozialassistenz Schwerpunkt Heilerziehung sowie Fachschule für Heilerziehungspflege an. Unser Schulleben ist geprägt von einer persönlichen und wertschätzenden Atmosphäre. Wir legen Wert auf individuelle Begleitung der Schüler/innen sowie eine partnerschaftliche Beziehungsgestaltung.

 

Zum 01.02.2018 oder eher suchen wir Lehrkräfte, die unser Kollegium verstärken.

 

Wir wünschen uns fachkompetente Kolleg(inn)en

für die folgenden Fächer:

Berufliche Fachrichtung Sozialpädagogik

Gesundheit/Pflege

Recht/Verwaltung

Deutsch

Das Beschäftigungsverhältnis kann entsprechend der jeweiligen Fächerabdeckung sowohl in Teil- als auch in Vollzeitform ausschließlich im Rahmen eines Angestelltenverhältnisses ausgeübt werden.

 

Unterrichtserfahrungen mit volljährigen Schüler(inne)n, Kenntnis der heilerziehungspflegerischen Arbeitsfelder und Erfahrung in der Begleitung von Menschen mit Behinderung und/oder Bereitschaft zur Hospitation in der Behindertenhilfe wären opportun.

 

Haben wir Ihr Interesse geweckt?

Dann senden Sie Ihre aussagekräftige Bewerbung an folgende Adresse:

St. Vincenz Berufskolleg, Robert-Koch-Str. 41, 59227 Ahlen

Wir freuen uns auf Sie!

 

Für organisatorische und fachliche Fragen steht Ihnen die Schulleiterin

Frau Renate Knobel, Telefon 02382/ 858-158

oder per Mail hep-schule(at)st-vincenz-gesellschaft.de  gerne zur Verfügung.

                                                                    

 

 

 

St. Vincenz-Berufskolleg zeigt Schülern berufliche Perspektiven auf - Info-Tag zu Studien- und Weiterbildungsangeboten nach der Ausbildung in Ahlen

Fachleute aus elf Bildungseinrichtungen stellten am St. Vincenz-Berufskolleg Weiterbildungsangebote vor – zum Dank gab es Präsente aus den Freckenhorster Werkstätten.

Ihre beruflichen Möglichkeiten nach der Ausbildung in Ahlen sind anerkannt gut: Heilerziehungspfleger und Sozialassistenten mit Schwerpunkt Heilerziehung arbeiten mit behinderten Menschen – etwa in Wohnheimen, in integrativen Kindergärten, Förderschulen, bei ambulanten Diensten oder in beschützenden Werkstätten. Studium und Weiterbildungen eröffnen zusätzliche Perspektiven. Einige davon lernten Schüler des St. Vincenz-Berufskollegs unlängst bei einem Info-Tag aus erster Hand kennen.

Dazu eingeladen hatten die Schülervertretung, Studien- und Berufswahlkoordinatorin Raela Stiller sowie Schulleiterin Renate Knobel. Fachleute aus elf Institutionen stellten Bildungsangebote vor: Von Deeskalations-Training, Ergotherapie, Logopädie, Reittherapie bis hin zur Ausbildung zum psychotherapeutischen Heilpraktiker oder zum Fachlehrer sowie zu Studienangeboten wie Sonderpädagogik, Lehramt und Pflegemanagement reichte das Spektrum.

 „Den Info-Tag haben wir in diesem Jahr zum mittlerweile siebten Mal angeboten und treffen damit regelmäßig auf positive Aufnahme und großes Interesse bei unseren Schülern“, so Renate Knobel. Besonders begrüßte die Schulleiterin Professor Dr. Heinrich Greving, Heilpädagoge an der Katholischen Hochschule Nordrhein-Westfalen in Münster. Als „Mann der ersten Stunde“ war er diesmal wieder dabei, um den künftigen Fachkräften in der Behindertenhilfe weiterführende Qualifikations- und Berufsperspektiven vorzustellen. Er und alle anderen Vortragenden erhielten unter Beifall von Schülern und Lehrern kleine Dankeschön-Präsente, die in den Freckenhorster Werkstätten gefertigt wurden.

 Am St. Vincenz-Berufskolleg werden Heilerziehungspfleger in Vollzeitlehrgängen und in berufsbegleitender Form ausgebildet. Außerdem wird die Ausbildung zum Sozialassistenten mit Schwerpunkt Heilerziehung angeboten. Neue Bildungsgänge starten nach den Sommerferien; Bewerbungen sind noch möglich. Infos und Flyer bei: St. Vincenz-Berufskolleg, Robert-Koch-Straße 41, 59227 Ahlen, Tel. 02382/ 858-225, E-Mail: hep-schule(at)st-vincenz-gesellschaft.de.

Auf dem Weg zu einem Beruf in der Behindertenhilfe

Ihr Ziel ist die Arbeit mit behinderten Menschen: Im Februar hat eine neue Klasse die Ausbildung zum staatlich anerkannten Heilerziehungspfleger am St. Vincenz-Berufskolleg begonnen.

Im Februar haben sie ihre Ausbildung begonnen – als „HEP 039“, als 39. Heilerziehungspflege-Klasse am St. Vincenz-Berufskolleg seit dessen Gründung 1996. 27 neue Schüler streben dort den Abschluss als staatlich anerkannter Heilerziehungspfleger an. Dieser qualifiziert sie für eine Berufstätigkeit in der Behindertenhilfe.

Klassenlehrerin Julia Ritter und Schulleiterin Renate Knobel begrüßten die „Neuen“ im Foyer des Schulgebäudes an der Robert-Koch-Straße. Dabei erläuterten sie das Motto der Schule „Helfen ist auch eine Frage des Wissens“ – jenes Wissen, das die Motivation, anderen Menschen zu helfen, stützt und ergänzt.

Das St. Vincenz-Berufskolleg bildet Heilerziehungspfleger und Heilerziehungshelfer aus. Sie arbeiten etwa bei ambulanten Diensten, in Wohnheimen, in integrativen Kindergärten und Förderschulen oder in beschützenden Werkstätten. Voraussetzung für die dreijährige Ausbildung in Heilerziehungspflege sind Fachober- oder Fachhochschulreife/ Abitur und ein einjähriges Praktikum in der Behindertenhilfe. Neben der Vollzeit-Ausbildung gibt es die Berufsbegleitende Ausbildung mit jeweils zwei Tagen wöchentlichem Schulbesuch und ergänzender praktischer Tätigkeit. Für die zweijährige Ausbildung zum Heilerziehungshelfer ist der Hauptschulabschluss erforderlich. Für die im Sommer beginnenden Ausbildungsgänge sind noch Plätze frei. Mehr Infos bei: St. Vincenz-Berufskolleg, Robert-Koch-Straße 41, 59227 Ahlen, Tel. 02382/ 858-225, E-Mail: hep-schule(at)st-vincenz-gesellschaft.de.

In jeder Pause frische Waffeln und Heißgetränke verkauft

Angehende Heilerziehungspfleger spenden für "Lichtblicke"

AHLEN. Es müssen nicht immer die großen Beträge sein, denn auch mit kleinen Spenden kann viel bewegt werden. Das dachten sich auch die angehenden Heilerziehungspfleger aus Ahlen, als sie sich für die Unterstützung der Aktion "Lichtblicke" entschieden.

Es war eine eher spontane Aktion: Nach dem Praktikum und einer erfolgreichen Projektarbeit wollten die angehenden Heilerziehungspfleger der Oberstufe des St.-Vincenz-Berufskollegs etwas für Menschen in Not tun. Zusammen mit Klassenlehrer Frank Stieger fassten sie kurzentschlossen den Plan, am Montag vor den Weihnachtsferien im Schulgebäude an der Robert-Koch-Straße in allen Unterrichtspausen Kuchen, Waffeln und Heißgetränke anzubieten. Dabei kamen stolze 164 Euro zusammen.

Dieser Erlös wurde jetzt der "Aktion Lichtblicke" für in Not geratene Kinder und Familien in Nordrhein-Westfalen zur Verfügung gestellt. Frank Haberstroh, Chefredakteur von Radio WAF, einem der 45 Lokalradios, die diese Aktion unterstützen, nahmen die Spende in Ahlen dankbar entgegen.

"Unser Einsatz hat sich gelohnt und war für die Beteiligten ein Gewinn", fasste einer der Schüler im Namen seiner Mitstreiter zusammen.

Ein dunkles Kapitel der Zeitgeschichte

Schüler des St.-Vincenz-Berufskollegs sahen im "Cinema" gemeinsam Filmdrama zu Thema Euthanasie

AHLEN. Das St.-Vincenz-Berufskolleg hat kürzlich den Unterricht für einen Vormittag von den Klassenräumen ins Kino verlegt: Rund 100 angehende Heilerziehungspfleger und Sozialassistenten mit Schwerpunkt Heilerziehung sahen sich im "Cinema Ahlen" das Filmdrama "Nebel im August" an. Es greift das Thema Euthanasie auf und regt zur Auseinandersetzung mit diesem dunklen Kapitel deutscher Geschichte an.

"Die (...) Thematik Euthanasie wurde im Film sehr anschaulich vermittelt." Beate Driewer

"Die bereits im Unterricht behandlte Thematik Euthanasie wurde im Film sehr anschaulich vermittelt", so Lehrerin Beate Driewer, auf deren Initiative der Kinobesuch zurückging.

Nach einer wahren Begebenheit, die sich Anfang der 1940er Jahre in Süddeutschland zutrug, wird die Geschichte des 13-jährigen Ernst Lossa erzählt, der als "asozial" eingestuft,in einem bayrischen Klinikum eingesperrt und später dort umgebracht wurde. Zwischen 1939 und 1944 wurden infolge des so genannten Euthanasie-Programms in deutschen Nervenkliniken und Pflegeeinrichtungen mehr als 200 000 Menschen mit geistigen Behinderungen oder psychischen Erkrankungen ermordet.

Die Schüler und die begleitenden Lehrer waren sehr bewegt von diesem individuellen Bild. Der Film habe das Thema der Ausgrenzung und Tötung von Menschen, die nicht einer Idealvorstellung entsprechen, überaus anschaulich dargestellt. Im daran anschließenden Unterricht fanden noch intensive Gespräche und Diskussionen statt.

Interessenvertreter für angehende Helfer behinderter Menschen gewählt - St. Vincenz-Berufskolleg mit neuer Schülersprecherin und Stellvertreterin

Schülersprecherin Sabrina Röhrs, Vertrauenslehrer Frank Stieger, stellvertretende Schülersprecherin Alina Rychlik

Angehende Helfer behinderter Menschen, die in Ahlen ausgebildet werden, haben ihre Interessenvertreterinnen neu gewählt: Sabrina Röhrs ist neue Schülersprecherin des St. Vincenz-Berufskollegs, Alina Rychlik ihre Stellvertreterin. Das Duo vertritt im laufenden Schuljahr die Interessen von künftigen Heilerziehungspflegern und Sozialassistenten mit Schwerpunkt Heilerziehung. Diese spezialisierten Fachkräfte im Sozial- und Gesundheitswesen arbeiten mit behinderten Menschen.

Als Vertrauenslehrer wurde Frank Stieger bestätigt. Er wurde, wie auch die Schülersprecherinnen, von den Klassensprechern und deren Stellvertretern bei der ersten Sitzung des Schülerrates gewählt.

Mit hoher sozialer Kompetenz für Beruf in der Behindertenhilfe gerüstet: 27 neue „Staatlich anerkannte Heilerziehungspfleger/-innen“ feiern ihr Examen am St. Vincenz-Berufskolleg Ahlen

27 Schüler des St. Vincenz-Berufskollegs haben ihre dreijährige Ausbildung zum staatlich anerkannten Heilerziehungspfleger jetzt mit dem Examen abgeschlossen. Nach einem Gottesdienst mit der Theologin und Heilerziehungspflegerin Rita Neisemeier erhielten sie ihre Abschlusszeugnisse. Es folgte eine Feierstunde in den Räumen des St. Vincenz-Berufskollegs. Daran nahmen Angehörige und Freunde der Absolventen teil sowie Vertreter der Einrichtungen, in denen sie ihre praktische Ausbildung in der Behindertenhilfe durchgeführt haben.
Schulleiterin Renate Knobel stellte in ihrer Ansprache fest, dass der heute allgegenwärtige Wunsch nach Perfektion bis hin zu Manipulationen am eigenen Körper führe. Das Verständnis dafür, dass Leben auch aus Unvollkommenheiten bestehe, sei abhanden gekommen, zitierte sie den Soziologen Hartmut Rosa. Gleichwohl suchten viele Menschen Geborgenheit in einer nicht vom Optimierungszwang beherrschten Umgebung. „Mit den Schwerpunkten Bilden und Erziehen, Pflegen, Assistieren und Beraten arbeiten Sie ganzheitlich mit Ihren Klienten“, hob sie einen besonderen Akzent der Berufstätigkeit in der Behindertenhilfe hervor. Dabei komme es neben fachlichem Wissen auch darauf an, als Mensch präsent und echt zu sein, unterstrich die Schulleiterin.
Klassenlehrerin Carmen Schuster bescheinigte ihren Schülern eine besondere Leistungsstärke und hohe soziale Kompetenz. „Sie hatten aber auch immer Ihren eigenen Kopf und Ihr eigenes Zeitmanagement“, sagte sie den frisch Examinierten mit einem Augenzwinkern. Als sie die Klasse vor drei Jahren übernommen habe, sei ihr die verantwortungsvolle Aufgabe einer Klassenleitung zum ersten Mal zugefallen: „Ich war mindestens so aufgeregt wie Sie“. Seither, so die Pädagogin, habe sie viel dazugelernt und könne den Selbstregulierungskräften einer Klasse stärker vertrauen. In einer kurzen Ansprache blickten auch die Klassensprecher Regina Huber und Niklas Westermann zurück auf die Ausbildungszeit.
Die Absolventinnen und Absolventen dürfen jetzt die Bezeichnung „Staatlich anerkannte/-r Heilerziehungspfleger/-in“ führen. Sie haben eine dreijährige Berufsausbildung mit integriertem Berufspraktikum hinter sich. Dabei waren sie bereits während der Ausbildungszeit neben dem Unterricht in verschiedenen Einrichtungen der Behindertenhilfe im Kreis Warendorf tätig.
Bestanden haben Lisa Brochhagen, Marco Brunnert, David Dresselhaus, Theresa Flaspöhler, Svetlana Fust, Aurelia Garczynska, Astrid Hassa, Nicole Hennig, Katharina Hermann, Regina Huber, Elisabeth Karb, Soi Kesidou, Kimberley Krumnack, Ann-Kathrin Laustroer, Vivien Maskersting, Alexander Nobbe, Hava-Özgül Öztürk, Janina Puls, Stefan Radke, Normen Rühle, Max Schrulle, Kristin Thormann, Henning Timmes, Öznur Tozan, Petra Ungering, Melissa Weck und Niklas Westermann.

 

 

 

Hilfe für Schwangere, Säuglinge und Kleinkinder

Angehende Heilerziehungspfleger übergeben 1000-Euro-Spende an Innosozial

360 Euro haben sie mit selbst gebackenem Kuchen eingenommen, 640 Euro hat die Geschäftsführung der St. Vincenz-Gesellschaft anschließend noch draufgelegt: Insgesamt 1000 Euro übergaben angehende Heilerziehungspfleger und Schulleiterin Renate Knobel vom St. Vincenz-Berufskolleg jetzt an Petra Pähler-Paul von Innosozial Ahlen. Die Spende soll Schwangeren, Säuglingen und Kleinkindern in der Notunterkunft für Flüchtlinge zugutekommen.


Die in Ausbildung befindlichen Fachkräfte für Behindertenhilfe hatten zwei Tage lang im Schulgebäude an der Robert-Koch-Straße von ihnen selbst gebackenen Kuchen gegen Spenden angeboten. Das Projekt war im Religionsunterricht entstanden. „Unser Geschäftsführer Stephan Marx hat das Engagement der Schüler spontan unterstützt und den Betrag sehr großzügig aufgerundet“, freut sich Schulleiterin Knobel.
Pähler-Paul berichtete bei der Übergabe von der Arbeit von Innosozial in der Notunterkunft: Dort widme man sich den besonderen Bedürfnissen von Schwangeren, Säuglingen und Kleinkindern, etwa bei Ernährung und Hygiene. Ziel sei es, für diese Gruppe eigene Räumlichkeiten außerhalb der Notunterkunft zu schaffen. Die Spende des St. Vincenz-Berufskollegs wolle man als Rücklage für kleinere Anschaffungen wie Stillkissen oder Fläschchen verwenden.

 

„Außerdem haben unsere Schüler die Idee, einen Spielnachmittag für Flüchtlingskinder zu organisieren“, sagt die Schulleiterin. Nach den Herbstferien wolle man mit der Vorbereitung beginnen. Im St. Vincenz-Berufskolleg werden Heilerziehungspfleger in Vollzeitlehrgängen und in berufsbegleitender Form ausgebildet. Außerdem wird die Ausbildung zum Sozialassistenten mit Schwerpunkt Heilerziehung angeboten.

 

 

 

 

 

Heute ist erstmals der Schülerrat des St. Vincenz Berufskollegs zusammengetreten und hat gewählt: Sarah Kropla ist Schülersprecherin, Sabrina Röhrs stellvertretende Schülersprecherin und

Frank Stieger ist zum Verbindungslehrer gewählt worden. Allen drei herzlichen Glückwunsch und gutes Gelingen!

           

       

Wir begrüßen unsere neuen Kolleg(inn)en Raela Stiller, Englisch und Psychologie sowie Frank Stieger, Gesundheit/Pflege und kath. Religion.

 

 

 

Neue Bilder in der Bildergalerie

In unserer Bildergalerie finden Sie viele tolle Fotos von unseren Abschlussklassen HEH 002 und HEP 030. Schauen Sie doch einfach mal rein.

 

 

 

 

Podiumsgespräch am 24.06.2015

Inklusion – Was ist das eigentlich?

Viele Menschen haben den Begriff schon gehört. Aber was genau steckt dahinter? Und was bedeutet Inklusion für jeden von uns persönlich?

Inklusion heißt wörtlich übersetzt Zugehörigkeit, also das Gegenteil von Ausgrenzung. Wenn jeder Mensch – mit oder ohne Behinderung – überall dabei sein kann, in der Schule, am Arbeitsplatz, im Wohnviertel, in der Freizeit, dann ist das gelungene Inklusion.

In einer inklusiven Gesellschaft ist es normal, verschieden zu sein. Jeder ist willkommen. Und davon profitieren wir alle: zum Beispiel durch den Abbau von Hürden, damit die Umwelt für alle zugänglich wird, aber auch durch weniger Barrieren in den Köpfen, mehr Offenheit, Toleranz und ein besseres Miteinander.

Inklusion ist kein Expertenthema – im Gegenteil. Sie gelingt nur, wenn möglichst viele mitmachen!

 

 

Inklusionsbeauftragte der Stadt Ennigerloh zu Gast im St. Vincenz Berufskolleg in Ahlen

Marion Schmelter, die Inklusionsbeauftragte der Stadt Ennigerloh und Vorsitzende des Fördervereins St. Marien am Voßbach, Enniger hat am 24.02.15 Studierende der Heilerziehungspflege im St. Vincenz Berufskolleg Ahlen besucht. Frau Schuster und Frau Neisemeier hatten den Kontakt zu Frau Schmelter hergestellt, um den Studierenden der Klassen 031 und 032 einen authentischen Zugang zu Fragen der Inklusion zu ermöglichen. Das Übereinkommen der Vereinten Nationen über die Rechte von Menschen mit Behinderungen, (UN-Behindertenrechtskonvention) hat als Leitbild die sogenannte Inklusion. Das bedeutet: Nicht der Mensch mit Behinderung muss sich anpassen, um „dabei“ sein zu können, sondern alle gesellschaftlichen Bereiche müssen seinen Bedürfnissen entsprechend angepasst und geöffnet werden. Eine Gesellschaft ohne Barrieren, an der alle gleichberechtigt teilhaben können ist das Ziel. Die Frage ist nicht, wer ist behindert, sondern was behindert.

Als Vorsitzende des Fördervereins St. Marien am Voßbach in Enniger hat Frau Schmelter seit vielen Jahren sehr engen Kontakt zu den Bewohnern dieser Einrichtung, aber auch zum Christophorus-Haus in Ennigerloh und anderen Gruppierungen und Einrichtungen im ganzen Kreis. Frau Schmelter machte auch sehr deutlich, dass ihr Anliegen ist, nicht über Menschen mit Behinderungen sprechen, sondern mit ihnen.

Die Studierenden konnten den Vortag der Inklusionsbeauftragten mit zahlreichen Beispielen aus ihren praktischen Erfahrungen untermauern und kritisch hinterfragen. Die Studierenden sind in einer Vielzahl von unterschiedlichen Einrichtungen der Behindertenhilfe tätig. Sie arbeiten mit Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen mit geistigen und/oder psychischen Behinderungen. Ein Großteil der Einrichtungen befindet sich im Kreis Warendorf, aber das Einzugsgebiet des Berufskollegs erstreckt sich über die Kreisgrenzen hinaus nach Münster, Osnabrück, Soest, Lippstadt u.a.

In der Pause nutzten auch Teile des Kollegiums die Gelegenheit mit der Fachfrau für Inklusion ins Gespräch zu kommen. Eine Führung durch das Schulgebäude rundete den Besuch von Frau Schmelter ab.

Alle Beteiligten waren sich einig, dass es eine für alle Seiten befruchtende Begegnung war, die gerne wiederholt werden sollte.

  

Fast alle haben bereits eine Stelle - 24 neue „Staatlich geprüfte Heilerziehungspfleger/-innen“: Examensfeier am St. Vincenz Berufskolleg in Ahlen

24 Schüler des St. Vincenz-Berufskollegs haben ihre dreijährige Ausbildung jetzt mit dem Examen abgeschlossen. Nach einem Gottesdienst mit Pfarrer Willi Stroband in der Kapelle des St. Franziskus-Hospitals erhielten sie ihre Abschlusszeugnisse. Es folgte eine Feierstunde auf der Empore im Foyer des Ahlener Krankenhauses. Daran nahmen Angehörige und Freunde der Absolventen teil sowie Vertreter der Einrichtungen, in denen sie ihre praktische Ausbildung in der Behindertenhilfe durchgeführt haben.
Schulleiterin Renate Knobel stellte in ihrer Ansprache fest, dass nahezu alle frisch Examinierten bereits ihren Weg in den Arbeitsmarkt der Behindertenhilfe gefunden hätten. Sie sei beeindruckt, wie klar und bewusst die Absolventen ihr Leben in die Hand genommen hätten. „Sie alle wussten schon früh, wie Sie sich Ihr berufliches Leben weiterhin vorstellen, ob Sie in Ihrer Ausbildungseinrichtung verbleiben wollen, oder aber eine neue Wirkungsstätte gesucht und gefunden haben“, bestätigte sie den neuen Heilerziehungspflegern. Die erforderlichen Kompetenzen hätten sie mit Unterstützung des Berufskollegs sowie ganz wesentlich auch in den Einrichtungen der Fachpraxis entwickelt. In der Behindertenhilfe komme es auf „echtes, authentisches Verhalten“ an. Zugleich sei Helfen aber auch eine Frage des Wissens, wie die Schulleiterin unterstrich.
Klassenlehrerin Edith Bünte-Vollmert unternahm in ihrer Ansprache einen humorvollen Ausflug in die Philosophie. Beginnend in der Antike schlug sie eine Brücke zum Bielefelder Denker Niklas Luhmann und wieder zurück ins alte Griechenland. „Dort haben die Epikureer dafür plädiert, sich locker zu machen und jede Gelegenheit zu Entspannung und Heiterkeit zu ergreifen“, so die Pädagogin. Folglich könnten die neuen Heilerziehungspfleger nun mit Recht ihr Examen feiern. Für den Kurs dankten Merle Obermeyer und Judith Benkowitz ihren Lehrern mit Blumenpräsenten, besonders Anneliese Mittrup anlässlich ihres letzten Arbeitstages und Wechsels in den Ruhestand.
Die Absolventinnen und Absolventen dürfen jetzt die Bezeichnung „Staatlich geprüfte/-r Heilerziehungspfleger/-in“ führen. Sie haben eine dreijährige Berufsausbildung mit integriertem Berufspraktikum hinter sich. Dabei waren sie bereits während der Ausbildungszeit neben dem Unterricht in verschiedenen Einrichtungen der Behindertenhilfe im Kreis Warendorf tätig.
Bestanden haben Daniel Barutzky, Helene Beckmann, Judith Benkowitz, Lars Danker, Anja Droste, Marvin Grimm, Lisa Helbig, Jan Philip Kohnen, Jens Kotzur, Irene Kramer, Klaus Kriz, Arbenita Maliqi, Bianca Marszalek, Merle Obermeyer, Astrid Pelster, Evelin Prause, Petra Rauhut, Philipp Reiter, Ramune Saatkamp, Maximilian Schwermann, Valerie Stuckmann, Sarah Tietz, Rabea Ulrich und Elke Verenkotte.

 

 

 

Bei Schulversammlung 40 neue Spiele vorgestellt

St. Vincenz Berufskolleg erprobt Gesellschaftsspiele:

Schulversammlungen müssen nicht immer ernste Angelegenheiten sein: Die Schüler des St. Vincenz-Berufskollegs hatten kurz vor den Weihnachtsferien Gelegenheit, sich dabei mit rund 40 neuen Gesellschaftsspielen vertraut zu machen. Und zwar im Interesse ihrer Ausbildung. Denn als angehende Heilerziehungspfleger oder -helfer bereiten sie sich auf Berufe in der Behindertenhilfe vor.

 „Playstation“ hieß die Aktion. Mit elektronischem Zeitvertreib hatte sie allerdings nichts zu tun, denn es ging um echte Gesellschaftsspiele – interaktive, kooperative und einfache. Mit diesen hatte sich die Unterstufe des Berufskollegs zuvor bei Stadtjugendpfleger Rüdiger Pieck im Kulturbahnhof Drensteinfurt vertraut gemacht. Ihre Kenntnisse gaben die Schüler nun als Multiplikatoren weiter: In sieben Räumen erklärten sie die neuen Spiele in Theorie und Praxis. Die Teilnehmer konnten nach eigenen Interessenlagen auswählen und wer mindestens drei Stationen nachwies, nahm an einer Verlosung teil. Dabei gewannen drei Schülerinnen je eines der neuen Spiele.
Eröffnet wurde die Schulversammlung mit adventlichen Impulsen, Klaviermusik und selbst vorgetragenen Texten. Für das leibliche Wohl war mit Kakao, Früchtepunsch und von den Klassen mitgebrachtem Gebäck gesorgt.

Das St. Vincenz-Berufskolleg bildet Heilerziehungspfleger und Heilerziehungshelfer als staatlich anerkannte Fachkräfte der Behindertenhilfe aus. Mit pädagogischen und pflegerischen Kompetenzen arbeiten sie etwa bei ambulanten Diensten, in Wohnheimen, in integrativen Kindergärten und Förderschulen oder in beschützenden Werkstätten. Voraussetzung für die dreijährige Ausbildung in Heilerziehungspflege sind Fachober- oder Fachhochschulreife/ Abitur und ein einjähriges Praktikum in der Behindertenhilfe. Neben der Vollzeit-Ausbildung gibt es die Berufsbegleitende Ausbildung mit jeweils zwei Tagen wöchentlichem Schulbesuch und ergänzender praktischer Tätigkeit. Für die zweijährige Ausbildung zum Heilerziehungshelfer ist der Hauptschulabschluss erforderlich. Mehr Infos bei: St. Vincenz-Berufskolleg, Robert-Koch-Straße 41, 59227 Ahlen, Tel. 02382/ 858-225, E-Mail: hep-schule(at)st-vincenz-gesellschaft.de.

 

 

Neue Schülersprecher stehen fest!

Die Schüler/innen haben gewählt: Regina Huber ist neue Schülersprecherin des St. Vincenz Berufskollegs. Ihr Stellvertreter ist Christian Jürling. Das Duo vertritt ab sofort die Interessen von angehenden Heilerziehungspflegern/innen und Heilerziehungshelfern/innen, die in Ahlen ausgebildet werden. Diese spezialisierten Fachkräfte im Sozial- und Gesundheitswesen arbeiten mit behinderten Menschen.

Vertrauenslehrerin ist, wie bereits im letzten Jahr, Heike Hilbers. Sie wurde, wie auch die Schülersprecher, von den Klassensprechern/innen und deren Stellvertretern/innen bei der Schülerverwaltungssitzung gewählt.

Im St. Vincenz Berufskolleg bilden wir in zwei Ausbildungsformen für eine Tätigkeit in der Behindertenhilfe aus: In der Berufsfachschule Schwerpunkt Heilerziehung bilden wir staatlich geprüfte Sozialassisten(inn)en Schwerpunkt Heilerziehung aus. In der Fachschule für Heilerziehungspflege werden staatlich anerkannte Heilerziehungspfleger/innen ausgebildet. Diese Ausbildung wird in der vollzeitschulischen Form und der berufsbegleitenden Form angeboten. Bei der berufsbegleitenden Ausbildung kann der praktische Teil in unseren Einrichtungen und Diensten geleistet werden. 

Interessierte können sich informieren und bewerben bei:

St. Vincenz Berufskolleg , Robert-Koch-Straße 41, 59227 Ahlen, Tel. 02382 - 858-225, E-Mail: hep-schule(at)st-vincenz-gesellschaft.de.

 

 

 

Energiesparen geht jeden an

Die Idee entwickelte sich im Umweltausschuss der St. Vincenz-Gesellschaft mit der Leitfrage: „Wie können wir unseren Bewohnerinnen und Bewohnern einen Energie sparenden und schonenden Umgang mit Ressourcen ins Bewusstsein rufen?“

Fr. Knobel, Vorsitzende des Umweltausschusses und Leiterin des St. Vincenz-Berufskollegs, machte den Vorschlag, Schülerinnen und Schüler der Heilerziehungspflege für dieses Projekt zu gewinnen. So näherte sich die berufsbegleitenden Klasse 033, unter der Leitung von Fr. Ritter, auf vier ganz unterschiedliche Arten dem Thema Energiesparen in den Wohnheimen.

Die erste Gruppe entwickelte ein Energiesparquiz in zwei Schwierigkeitsstufen, einmal für Menschen mit stärkeren und einmal für Menschen mit schwächeren kognitiven Einschränkungen. Anhand eines Hauses, indem sich hinter jedem Fenster ein Zimmer verbarg, konnten die Quizteilnehmer die Fragestellungen wählen. Während in der schwierigen Version geantwortet werden konnte, wurden für die kognitiv schwächeren Bewohner Hypothesen aufgestellt, die mit roten bzw. grünen Karten als richtig oder falsch zu bewerten waren.

Eine weitere Gruppe besuchte eine Werkstatt für Behinderte Menschen in Osnabrück, die bereits ein solches Projekt durchgeführt hatten. Hier wurden Beschäftigte als Multiplikatoren ausgebildet, die wiederum ihre Kolleginnen und Kollegen schulen können. Sehr anschaulich und bildhaft wurden hier die Energiesparmöglichkeiten dargestellt. Dieses Konzept lässt sich sicherlich gut in die Einrichtungen der SVG übertragen.

Die nächste Gruppe entwickelte zusammen mit drei Bewohnerinnen und Bewohnern  eine Power-Point-Präsentation. Gemeinsam wurden Orte und Vorgänge im Haus identifiziert, an denen Energie verbraucht und gespart werden könnte. Fotos wurden gemacht und in die Power-Point – Präsentation integriert, die nun eine gute Schulungsgrundlage für Bewohner darstellt. Hinzu kommen Checklisten, die die wichtigsten Energiesparregeln auf einen Blick bereithalten.

Mit dem bekannten Spiel „Domino“ in der Energiespar-Variante beschäftigte sich die vierte Gruppe. Diese bastelten selbst ein Domino-Spiel, welches statt mit Zahlen mit Fotos bestückt war. Beim Anlegen ergänzen sich zwei Fotos, die das gleiche Motiv zeigen. Jedoch unterscheiden sich die Bilder darin, dass eines die Energie sparende und eines die Energie verschwendende Variante desselben Sachverhalts  darstellen. Wird ein richtiger Stein angelegt, erklärt der Spieler bei welchem Bild Energie eingespart wird und warum. So wird das Bewusstsein für das Thema spielerisch geschärft.

Die Ergebnisse konnten nun den Einrichtungsleitungen und Umweltschutzbeauftragten der St. Vincenz-Gesellschaft in den Räumen des Berufskollegs präsentiert werden.

Am Ende der Präsentation waren sich alle einig, dass dies ein überaus spannendes und sinnvolles Vorgehen war, das in jedem Fall von den Umweltschutzbeauftragten der Einrichtungen aufgegriffen und weitergeführt werden sollte. Beteiligte Bewohnerinnen und Bewohner haben großes Interesse an dem Thema gezeigt und mit viel Konzentration und Kontinuität daran mitgewirkt. Ein besonderes Dankeschön gilt aber auch den Schülerinnen und Schülern, die sich bereits am Anfang ihrer Ausbildung mit viel Engagement und Kreativität dieser Herausforderung gestellt haben. Alle Ergebnisse stehen nun in einer „Energiesparbox“ zur weiteren Verwendung zur Verfügung.

 

 

100jähriges Jubiläum St. Marien am Voßbach

Anlässlich des 100jährigen Jubiläums der Einrichtung St. Marien am Voßbach gestaltete das St. Vincenz Berufskolleg, unter der Leitung von Pamela Schräder, eine Cocktailbar.

 

 

Heilerziehungshelfer besuchen die Moschee Mescid-i Aksa Camii in Neubeckum

 

 

Heilerziehungshelfer im Gespräch mit Radio WAF Reporter Holger Winkelmann

 

 

„Ausbildung war schön, lustig, spannend und stressig zugleich“

Examensfeier am St. Vincenz-Berufskolleg: Erstmals „Staatlich geprüfte Heilerziehungshelfer“ ausgebildet

Premiere am St. Vincenz-Berufskolleg: Die 15 ersten dort ausgebildeten Heilerziehungshelfer haben ihren zweijährigen Bildungsgang jetzt mit dem Examen abgeschlossen. In einer Feierstunde im Foyer des Schulgebäudes in der Robert-Koch-Straße erhielten sie ihre Abschlusszeugnisse. Damit steht den frisch Examinierten der Einstieg in eine Tätigkeit in der Behindertenhilfe offen – etwa in Wohnheimen, bei ambulanten Diensten, integrativen Kindergärten, Förderschulen oder beschützenden Werkstätten.Kurze meditative Impulse, ein Gebet und musikalische Beiträge der Schüler eröffneten die Examensfeier. Ein Buffet und Getränke dazu hatten die Unterstufenschüler im Rahmen ihres fachpraktischen Unterrichts hergerichtet.

Schulleiterin Renate Knobel bescheinigte den neuen Heilerziehungshelfern in ihrer Ansprache, dass diese ihr Ausbildungsziel mit großem Interesse angesteuert hätten. Ein Arbeitsfeld in der Behindertenhilfe werde mitunter von außen skeptisch betrachtet, da sich nicht jeder einen solchen Beruf zutraue. Die Schüler seien jedoch in den vergangenen beiden Jahren zu dem Schluss gekommen, dass diese Arbeit Freude bereite und es schön sei, Menschen zu begleiten und zu unterstützen. „Die Fülle des Lebens wird nicht weniger, wenn wir sie miteinander teilen, sondern sie vermehrt sich so wunderbar, wie fünf Brote und zwei Fische sich vermehren“, zitierte Knobel die Theologin Dorothee Sölle.

Klassenlehrerin Julia Ritter lobte den ersten Ausbildungskurs der Heilerziehungshilfe als besonders aufgeschlossen, interessiert, diskussionsfreudig und authentisch. „Ich hoffe, dass Sie genau so viel Freude an Ihrer Arbeit mit Menschen finden, wie ich Freude daran hatte, mit Ihnen zusammenzuarbeiten“, gab die Pädagogin ihren früheren Schülern als Wunsch mit auf den Berufsweg.Klassensprecher Christopher Stange hob das Vertrauen hervor, das den angehenden Heilerziehungshelfern entgegen gebracht worden sei: „Wir standen in Verantwortung für andere Menschen“. Die zweijährige Ausbildung sei „schön, lustig, spannend und stressig zugleich und damit etwas Besonderes“ gewesen.Die Absolventinnen und Absolventen dürfen nun die Bezeichnung „Staatlich geprüfte/-r Heilerziehungshelfer/-in“ führen.

Sie haben eine Ausbildung durchlaufen, die Praxis und Theorie eng zusammenführt. So wurden wöchentlich drei Schultage mit zwei praktischen Tagen in Einrichtungen der Behindertenhilfe im Kreis Warendorf kombiniert. Der Ausbildungsgang ist vor zwei Jahren nach Genehmigung durch die Bezirksregierung Münster am St. Vincenz-Berufskolleg Ahlen eingerichtet worden. Voraussetzung für die Zulassung sind der Hauptschulabschluss und erste Kontakte zu Menschen mit Behinderung.Bestanden haben Diana Abdulaeva, Benedikt Bömer, Hava Erdogdu, Linda Galloway, Helena Harder, Sophia Höving, Marcel Issa, Kathrin Jathe, Doreen Klein, Niklas Kuberski, Swetlana Kühn, Rabia Maskar, Alexander Seifert, Christopher Stange und Lisa Stenvers.

Ab in’s Kloster!

Schüler des St. Vincenz-Berufskollegs setzen sich in Vinnenberg mit dem Thema Spiritualiät auseinander

Für die meisten Schüler des Berufskollegs St. Vincenz in Ahlen ist es nicht selbstverständlich, mit religiösen Themen und der eigenen Spiritualität in Berührung zu kommen. Ende Juni fuhren 26 von ihnen unter der Leitung von Klaus Ophaus, Lehrer an der Zentralen Krankenpflegeschule des St. Franziskus-Hospitals, und Christoph Münstermann, Ethikbeauftragter der Behinderteneinrichtungen der St. Vincenz-Gesellschaft, zu einem Seminar in das Kloster Vinnenberg nach Warendorf-Milte. Im Mittelpunkt stand dabei die Frage nach den Kraftquellen für den beruflichen Alltag.

„Natürlich gibt es in unserer Schule Religionsunterricht, aber mit diesen Tagen im Kloster Vinnenberg wollen wir bewusst ein außerschulisches Erfahrungsfeld eröffnen“, fasst die begleitende Fachlehrerin Monika Niehoff-Uster das Anliegen des Seminars zusammen. So nahmen die Schüler beispielsweise an einem Rundgang durch das Kloster teil, überprüften ihr eigenes Zeitmanagement und übten Meditation und Entspannung. Bei einem abendlichen Spaziergang durch den nahegelegenen Vinnenberger Busch vertieften die Teilnehmer ihre Erfahrungen und machten sich am nächsten Morgen anhand zeitgenössischer Lieder aus der Jugendkultur auf die Suche nach den christlichen Spuren in ihrem Lebensumfeld.

„Vinnenberg ist ein besonderer Kraftort, und diese Tage im Kloster bieten Orientierung im Berufsalltag“, ist sich Christoph Münstermann von der St. Vincenz-Gesellschaft sicher. In den Rückmeldungen drückten die Schüler ihren Dank für die Möglichkeit aus, sich intensiv mit ihrer Spiritualität und den leitenden Werten auseinander setzen zu können. Schulleiterin Renate Knobel ergänzte, dass es sich auszahle, wenn die Auszubildenden auch in dieser Richtung vom Träger gefördert würden. Einig waren sich Verantwortliche und Teilnehmer, dass ein solches Seminar im Lehrplan für künftige Kurse fest verankert sein sollte.

Infotag mit viel Praxisbezug

Die beruflichen Möglichkeiten für Heilerziehungspfleger sind anerkannt gut. Die speziell ausgebildeten Fachkräfte arbeiten mit behinderten Menschen - etwa in Wohnheimen, integrativen Kindergärten, Förderschulen, bei ambulanten Diensten oder in beschützenden Werkstätten. Welche zusätzlichen Perspektiven sich durch Studium und Weiterbildung ergeben, erfuhren angehende Heilerziehungspfleger jetzt bei einem Info-Tag. Eingeladen hatten die Schülervertretung des St. Vincenz Berufskollegs und dessen Lehrerin Renate Knobel.

So berichteten etwa Heilerziehungspfleger, die zuvor in Ahlen ausgebildet wurden, vom Leben und Lernen in den Niederlanden: Dort bietet die Fachhochschule "Saxion University" in Enschede das Studium zahlreicher sozialer Fächer an - oft im "dualen System", das theoretisches Lernen mit dem Sammeln praktischer Erfahrungen verbindet. Einblicke gab es auch in die Ausbildung zum Fachlehrer sowie in die Motopädie.

Besonderes Interesse fand die tiertherapeutische Arbeit, für die zusätzliche Qualifikationen möglich sind. So hatten die Schülerinnen zwei Pferde und einen ausgebildeten Hund mitgebracht. Rund um das Gebäude des Berufskollegs an der Robert-Koch-Straße gaben sie Informationen. 

Nähere Informationen gibt es beim St. Vincenz Berufskolleg, Robert-Koch-Straße 41 in Ahlen Tel. 02382/858225, oder per E-Mail: hep-schule(at)st-vincenz-gesellschaft.de

 

 

 

Schulprogramm für das St. Vincenz-Berufskolleg: Schüler und Lehrer planen gemeinsam

„Wir haben viele gute Ergebnisse erzielt, von umfangreichen Utopien bis zu direkt umsetzbaren Ideen“, sagt Renate Knobel. Die Leiterin des St. Vincenz-Berufskollegs Ahlen zieht eine positive Bilanz einer zweitägigen Klausurtagung, zu der das Lehrerkollegium sowie Vertreter der Schüler kürzlich im Landesinstitut für Schule in Soest zusammen kamen, einer Einrichtung des NRW-Ministeriums für Schule und Weiterbildung.

So könnten etwa Vorschläge zur Gestaltung und Pflege des Schul-Außengeländes an der Robert-Koch-Straße, die Planung von klassenübergreifenden Aktivitäten, ein Tischtennisturnier mit anschließendem Grillen vor den Sommerferien, Patenschaften zwischen Schülern verschiedener Ausbildungsgänge oder regelmäßige Feedback-Runden mit den unterrichtenden Lehrern schon bald verwirklicht werden.

Ziel der Klausurtagung war die Weiterarbeit an der Entwicklung des Schulprogramms für das St. Vincenz-Berufskolleg. Dazu wurden auch Rückmeldungen von Schülern, Lehrern und weiteren Mitarbeitern zu ihrer Vision für die Schule im Jahr 2016 ausgewertet. „Die teilnehmenden Schüler haben ausdrücklich betont, dass sie eine Weiterführung dieser gemeinsamen Arbeit wünschen und dass sie es schätzen, als Partner wahrgenommen zu werden“, so Schulleiterin Knobel.
Das St. Vincenz-Berufskolleg bildet Heilerziehungspfleger und Heilerziehungshelfer als staatlich anerkannte Fachkräfte der Behindertenhilfe aus. Mit pädagogischen und pflegerischen Kompetenzen arbeiten sie etwa bei ambulanten Diensten, in Wohnheimen, in integrativen Kindergärten und Förderschulen oder in beschützenden Werkstätten. Voraussetzung für die dreijährige Ausbildung in Heilerziehungspflege sind Fachober- oder Fachhochschulreife/ Abitur und ein einjähriges Praktikum in der Behindertenhilfe. Neben der Vollzeit-Ausbildung gibt es die Berufsbegleitende Ausbildung mit jeweils zwei Tagen wöchentlichem Schulbesuch und ergänzender praktischer Tätigkeit. Für die zweijährige Ausbildung zum Heilerziehungshelfer ist der Hauptschulabschluss erforderlich. Mehr Infos bei: St. Vincenz-Berufskolleg, Robert-Koch-Straße 41, 59227 Ahlen, Tel. 02382/ 858-225, E-Mail: hep-schule(at)st-vincenz-gesellschaft.de.

 

 

Erfahrungsaustausch in der Ausbildung für die Behindertenhilfe

Wer am St. Vincenz-Berufskolleg eine Vollzeit-Ausbildung zum staatlich geprüften Heilerziehungspfleger durchläuft, tut das in einem Doppelschritt: Theoretische Grundlagen für die Arbeit mit behinderten Menschen werden in einer zweijährigen Schulphase vermittelt; darauf folgt dann ein einjähriges Berufspraktikum. Angehende Heilerziehungspfleger aus dem zweiten und dritten Ausbildungsjahr kamen jetzt über ihre Vorstellungen und Erfahrungen miteinander ins Gespräch. „Nach der Premiere im Vorjahr haben wir den Austausch nun erneut angeboten und wiederum ein sehr gutes Echo erhalten“, so das Resümee von Schulleiterin Renate Knobel.

Dabei erörterten die Berufspraktikanten mit den Oberstufenschülern Fragen zum konkreten Arbeitsfeld und dessen Aufgaben, zu Leistungsnachweisen und Verdienst sowie zu einzelnen Einrichtungen der Behindertenhilfe. Der Austausch fand am Ende einer Blockwoche statt, zu der die Praktikanten aus dem ganzen Kreis Warendorf und den angrenzenden Städten Soest, Münster und Hamm im Berufskolleg in Ahlen zusammengekommen waren. Dort hatten sie in Arbeitsgruppen thematische Schwerpunkte vertieft – etwa in den Bereichen Psychiatrie, Wohnheim für Menschen mit geistiger Behinderung oder zur Zielgruppe Kinder und Jugendliche. „Dabei bekamen die Oberstufenschüler Einblicke in die Praxis und die Berufspraktikanten konnten nochmals reflektieren, mit welchen Vorstellungen sie in die praktische Arbeit gegangen sind und wie sich diese entwickelt haben“, so Schulleiterin Knobel.

Heilerziehungspfleger erwerben pädagogische und pflegerische Kompetenzen. Sie arbeiten als Fachkräfte etwa bei ambulanten Diensten, in Wohnheimen, in integrativen Kindergärten und Förderschulen oder in beschützenden Werkstätten. Voraussetzung für die Ausbildung sind Fachober- oder Fachhochschulreife/ Abitur und ein einjähriges Praktikum in der Behindertenhilfe. Neben der Vollzeit-Ausbildung gibt es die Berufsbegleitende Ausbildung mit jeweils zwei Tagen wöchentlichem Schulbesuch und ergänzender praktischer Arbeit in einer Einrichtung der Behindertenhilfe. Außerdem wird die Ausbildung zum Heilerziehungshelfer angeboten. Sie dauert zwei Jahre; Voraussetzung ist der Hauptschulabschluss. Mehr Infos bei: Berufskolleg für Heilerziehungspflege der St. Vincenz-Gesellschaft, Robert-Koch-Straße 41, 59227 Ahlen, Tel. 02382/ 858-225, E-Mail: hep-schule(at)st-vincenz-gesellschaft.de.

 

 

 

 

Angehende Heilerziehungshelfer besuchen Hindu-Kulturstätte

Räucherstäbchen und Götterbilder, Gebetstrommeln und rituelle Waschungen: Ein buntes Bild des Hunduismus hat sich 13 Schülern der Oberstufe des Ahlener St. Vincenz Berufskollegs jetzt in Hamm aufgetan. Dort besuchten sie im Stadtteil Uentrop Europas zweitgrößten Hindu-Tempel und gewannen Eindrücke von Riten der traditionellen Religion Indiens.

"Der Besuch ist Teil unserer Beschäftigung mit Weltreligionen im Religionsunterricht", so Schulleiterin Renate Knobel. Bereits zuvor hatten die Schüler eine Exkursion zur St.-Bartholomäus-Kirche in Ahlen unternommen und auch dort eine kompetente Führung erhalten.

Die angehenden staatlich geprüften Heilerziehungshelfer bereiten sich auf einen Beruf in der Behindertenhilfe vor. In ihrer zweijährigen Ausbildung werden wöchentlich drei Schultage durch zwei praktische Tage in Einrichtungen der Behindertenhilfe ergänzt.

Zugangsvoraussetzung sind der Hauptschulabschluss sowie erste Erfahrungen im Umgang mit Menschen mit Behinderungen. Die Ausbildung bietet gute berufliche Chancen für eine Tätigkeit, etwa bei ambulanten Diensten, in Wohnheimen, integrativen Kindergärten und Förderschulen, beschützenden Werkstätten und weiteren Einrichtungen.

Nähere Informationen gibt es beim St. Vincenz Berufskolleg, Robert-Koch-Straße 41 in Ahlen  Tel. 02382/858225, oder per E-Mail: hep-schule(at)st-vincenz-gesellschaft.de