Das Wohnheim St. Vinzenz am Stadtpark in Ahlen

Das St. Vinzenz am Stadtpark in Ahlen ist eine Einrichtung der Behindertenhilfe der St. Vincenz-Gesellschaft im Kreis Warendorf.

Das Haus liegt in zentraler Lage im Stadtkern von Ahlen. Gleichzeitig bietet der angrenzende Stadtpark eine Möglichkeit für Spaziergänge in ruhiger Atmosphäre.

Wir bieten stationäres Wohnen für erwachsene Menschen in unterschiedlichen Wohngruppen in Ahlen an.
Unser Angebot richtet sich an Menschen mit chronisch psychischer Erkrankung, psychischer Erkrankung und polyvalenter Suchterkrankung, sowie Menschen mit geistiger Behinderung, Schwerst-Mehrfachbehinderung oder geistiger Behinderung und selbst- oder fremdgefährdendem Verhalten.

Darüber hinaus bieten wir Pflegeplätze für Menschen mit Behinderungen und Pflegebedarf nach SGB XI an.

Ergänzend hält ein eigener Fachdienst individuelle tagesstrukturierende Maßnahmen für interne und externe Nutzer.

Ziel unserer Arbeit ist es, jedem unserer Bewohner entsprechend seiner persönlichen Fähigkeiten Teilhabe am Leben in der Gesellschaft zu ermöglichen.

Betreut werden die Menschen mit Behinderung von einem multiprofessionellen Team aus pädagogischen und pflegerischen Fachkräften, Betreuungsassistent(inn)en und hauswirtschaftlichen Mitarbeiterinnen.

Eine Betreuung rund um die Uhr ist gewährleistet.

Im Rahmen nicht belegter Wohnplätze besteht die Möglichkeit der Kurzzeitbetreuung und Kurzzeitpflege.

Im Rahmen unserer christlichen Ausrichtung bieten wir seelsorgerische Angebote und Begleitung für die hier lebenden Menschen.

Geschichte des Hauses

Aus dem Jahr 1850 ist schriftlich der Zukauf von Scheunen und an der Kampstraße durch den Vinzenz-Verein für "Werke der Barmherzigkeit" erhalten.

Seit 1852 kümmern sich Franziskanerinnen um die Pflege von Kranken, Alten und Waisen im Haus St. Vinzenz.

1863 entsteht mit bischöflicher Erlaubnis das erste Krankenhaus in Ahlen "St. Vinzenz Hospital" an der Kampstraße .

1908 kam es durch den Erwerb des Nachbarhauses Klockenbusch zu einem Erweiterungsbau.

Im 1. Weltkrieg war das Krankenhaus ein Lazarett, wurde 1928 zum Altenheim und nach 1945 zur Lungenklinik.

1965 wurde die Lungenklinik zum Wohnheim für Langzeiterkrankte mit geistiger und/oder psychischer Behinderung umgewidmet.

Der Caritasverband mit seiner Caritas Trägergesellschaft Nord (CTN) baute das Haus um und modernisierte es.

Im Jahr 2004 wurde die Pflegeabteilung als neues Wohnangebot aufgebaut. Die CTN wurde in die St. Vincenz Gesellschaft umgewandelt und ist eine Tochtergesellschaft der St. Franziskus Stiftung.