Haus Regenbogen ist eine der sogenannten besonderen Wohnformen der St. Vincenz-Gesellschaft und zeichnet sich durch sein differenziertes Konzept aus. Alles ist individuell auf die Bewohnerinnen und Bewohner zugeschnitten. Neben den vier Wohngruppen gibt einen speziellen Appartementbereich für Paarwohnen und Wohntraining. Dort wird insbesondere die Selbstständigkeit der Bewohnerinnen und Bewohner gefördert. Ein multiprofessionelles Team aus pädagogischem und pflegerischem Fachpersonal begleitet sie im Alltag.
Vier der 25 Bewohnerinnen und Bewohner leben schon seit der Eröffnung vor 20 Jahren im Haus Regenbogen. Im Laufe der Zeit sind viele weitere Menschen aus- und eingezogen. Einige von ihnen konnten eine eigene Wohnung beziehen, in der sie von einem eigenen Dienst der St. Vincenz-Gesellschaft betreut werden. Gruppenleitung Vivien Lemberg resümiert: „Hier wohnen 25 Bewohnerinnen und Bewohner, von denen jeder so schillernd und einzigartig ist, dass ein Regenbogen entstehen kann. Das Personal verbindet die Farben miteinander und ist natürlich genauso besonders.“
Auch das Team hat sich im Laufe der Zeit verändert. Die dienstältesten Mitarbeiterinnen sind Susanne Vennewald, die im März 2007 die Gruppenleitung übernommen hatte und Wibke Erpenbeck, die im Mai 2007 mit ihrer Ausbildung im Haus Regenbogen gestartet ist. Beide arbeiten immer noch engagiert im Haus mit. Heute ist Vivien Lemberg Gruppenleitung.
„In den 20 Jahren wurde ein Ort geschaffen, an dem Menschen nicht nur wohnen, sondern leben können, selbstbestimmt und sicher, in einer Gemeinschaft. Dieses Ziel wurde nicht nur erreicht, sondern Jahr für Jahr weiterentwickelt.“ – sagte Regionalleiter Thomas Rohling im Zuge der Feierlichkeiten.
Das 20-jährige Jubiläum wurde mit vielen Bewohnerinnen und Bewohnern, Angehörigen, Mitarbeitenden, Beckums Bürgermeister Michael Gerdhenrich und der Inklusionsbeauftragten der Stadt, Michaela Al-Chabi, gefeiert.



