Donnerstag, 27.11.2025

Grundsteinlegung in Wadersloh

Die St. Vincenz-Gesellschaft erweitert ihr Angebot in der Gemeinde Wadersloh. An der Bentelerstraße 35 wird durch die Junker-Goldhammer eGbR ein neues Gebäude errichtet, in welchem auf zwei Etagen ein Wohn- und Betreuungsangebot für Menschen mit kognitiven Beeinträchtigungen zur Verfügung stehen wird. In zwei Wohngruppen mit jeweils sechs Plätzen sollen zwölf erwachsene Menschen mit erhöhtem Hilfebedarf ein Zuhause mitten in der Gemeinde finden.

Foto: Die Glocke

Foto: Die Glocke

Das Haus fügt sich in die 600 m entfernte laufende Quartiersentwicklung Rosenhöhe ein und setzt auf ein inklusives und sozialraumorientiertes Konzept. Ziel ist es, Menschen mit kognitiven Beeinträchtigungen ein möglichst selbstbestimmtes Leben in kleinen Wohngruppen zu ermöglichen. Zentraler Teil ist die Chance, Gemeinschaft zu erleben und soziale Kompetenzen zu entwickeln. Trotzdem sind Rückzugsmöglichkeiten und Privatsphäre gegeben.


Jedes Zimmer der beiden Wohngruppen ist als Einzelzimmer mit eigenem Duschbad ausgestattet. Außerdem gibt es je Wohngruppe einen gemeinsamen Wohn- und Essbereich. Ergänzt wird das Angebot durch einen schön gestalteten Außenbereich mit Terrasse.

Ein multiprofessionelles Team aus pädagogischen und pflegerischen Fachkräften sind 24 Stunden am Tag für die Bewohnerinnen und Bewohner mit unterschiedlichen Hilfebedarfen da.

Die Lage im Wohngebiet ermöglicht den Menschen die Nutzung vieler Angebote in Wadersloh. Vom Einkauf über die ärztliche Versorgung bis hin zu Sport- und Kulturvereinen. Durch die Anbindung an das Wohnquartier Rosenhöhe kann dort sowohl ein tagesstrukturierendes Angebot genutzt werden, der dortige Quartierstreff soll aber auch Begegnungsräume schaffen. Die Vernetzung wird ebenso in Zusammenarbeit mit der Inklusionsbeauftragten der Gemeinde Wadersloh gefördert.

„Mit dem Neubau an der Bentelerstraße setzen wir ein Zeichen für Inklusion und Teilhabe in Wadersloh. Menschen mit kognitiven Beeinträchtigungen bekommen hier die Möglichkeit mitten in der Gesellschaft zu leben und individuell gefördert zu werden.“, sagt der Geschäftsführer der St. Vincenz-Gesellschaft, Stephan Marx.